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Refugee Canteen 2018-03-01T15:31:50+00:00

Project Description

Die Idee

Die Refugee Canteen schließt eine Lücke bei der Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen – für geflüchtete Menschen oder Zuwanderer aus Ost- und Südeuropa ebenso wie für erwerbsfähige Leistungsberechtigte oder arbeitslose Menschen, insbesondere der Geringerqualifizierten, kurz: alle mit Menschen mit bisher erfolglosen Arbeitsmarktteilnahmen, die Interesse und Potenzial für eine Tätigkeit im Bereich Hospitality haben.

Wir wollen einen Brückenschlag ermöglichen zwischen Kompetenzfeststellung und Einstieg in die Duale Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt HoGa/Hospitality – als ein „Dualer Inkubator“, der den Menschen hilft, praxisorientierte Qualifizierung, berufsbezogene Fachkenntnisse, soziale Kompetenzen und Spaß/Leidenschaft für einen HoGa-Beruf zu entwickeln.

In einem „geschützten Raum“ mit sozial und interkulturell kompetenten Gastro-Fachleuten und berufserprobend in kooperierenden gastronomischen Betrieben. Bei Bedarf werden flankierend sozial- und arbeitsmarktintegrativ ausgerichtete Einzelcoachings durchgeführt. Und auch informelle Themen wie Work-Life-Integrität, keifende Küchenchefs, deutsche Arbeitsmoral und Wertarbeit vermittelt. Hier sehen wir viele Chancen, neues Potenzial für einen nicht nur in Hamburg überaus attraktiven Wirtschaftszweig zu heben.

Schulterblick Refugee Canteen

Vermittlungsquote in Ausbildung oder Festanstellung von 40 Prozent

Erfolg

Nach allen anfänglichen und begleitenden Herausforderungen haben wir über alle Maßnahmen eine kumulierte Vermittlungsquote in Ausbildung oder Festanstellung von 40 Prozent erzielt.

Teilnehmer insgesamt 51 TN

Weitervermittlung in Praktikum 30 TN
Weitervermittlung in Ausbildung 12 TN
Weitervermittlung in Festanstellung 10 TN
Weitervermittlung in Deutschkurs 9 TN
Weitervermittlung in psychologische Betreuung 5 TN
Abbruch aufgrund persönlicher Herausforderungen,
Praktikum/Festanstellung/Ausbildung nicht angetreten 15 TN

Nur 8 Teilnehmer hatten die Chance auf einen AVGS, diese haben allesamt abgebrochen.
40 Teilnehmer hatten keine Chance auf einen AVGS und bei Beginn der Maßnahme keine Arbeitsgenehmigung, davon sind 22 Teilnehmer erfolgreich in Ausbildung oder Festanstellung vermittelt worden (56 Prozent).

Ohne die Hilfe der Stiftungen hätten wir nur rund 16 Prozent der Menschen erfolgreich integrieren können. Wir glauben, dass eine nachhaltige Integration erwerbsfähiger neuer Mitbürger am wirkungsvollsten durch Duale Ausbildung und sozialversicherungstätige Arbeit gelingt. Aus sozialer Sicht ist außerdem zu erwarten, dass eine Untätigkeit der Geflüchteten negative Folgen auf ihre Integrations- und Beschäftigungsfähigkeit hat.

Danke an alle Unterstützer